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Pressespiegel:

13. Mai 2009
Bürger-Diskussion mit Lothar Fink

"Mehr Qualität für alle"

Lothar Fink stellte sich der Diskussion
Über 70 Nordwalder waren der Einladung Finks gefolgt
Nordwalde - Langsam wird es ernst, die Kommunalwahl am 30. August rückt näher. Für Lothar Fink kein Grund, sich aus der Ruhe bringen zu lassen. Ganz im Gegenteil: Über die Herausforderungen, denen er sich im Falle eines Wahlerfolges stellen muss, freut sich der Bürgermeisterkandidat von SPD, UWG und Grünen. Über seine politischen Standpunkte ist er sich im Klaren. Nachdem die ursprünglich von Kfd und KAB geplante Podiumsdiskussion beider Bürgermeisterkandidaten nicht zustande gekommen war, stand er den politisch interessierten Nordwaldern am Freitagabend dennoch Rede und Antwort. „Wenn die Veranstaltung terminiert ist, findet sie auch statt“, so Fink und begab sich pünktlich um 19 Uhr hinter das Rednerpult, um die rund 70 Interessierten mit Unterstützung eines eigenen Wahlwerbefilms zu begrüßen.

Bevor er allerdings den Weg für eine gemeinsame Diskussion freimachte, erläuterte der 47-Jährige in Anlehnung an sein Zehn-Punkte-Programm seine Vorstellungen und Ziele für Nordwalde. „Es gibt so viele Themenkomplexe, die zu diskutieren sind“, kündigte er mit Blick auf den Papierstapel vor sich an. Doch die etliche Seiten lange Rede verweilte nur als kleiner Spicker auf dem Tisch des Kandidaten, denn Lothar Fink wusste auch so, was er wollte:

  • Wirtschaftsförderung will Lothar Fink zur Chefsache machen. Im Zentrum stehen dabei die Ansiedlung neuer Unternehmen und der intensive Kontakt zu den bereits in Nordwalde ansässigen Firmen und Grundstückseigentümern. Fink schlägt hier ein aktives Standortmanagement vor, das auch für die Förderung des örtlichen Einzelhandels zuständig sein soll und direkt beim Bürgermeister angesiedelt ist.

  • Fink befürwortet den Kauf des Bispinghofes durch die Gemeinde, die das Grundstück anschließend langfristig an die Stiftung und den Heimatverein verpachten soll. Dies unterstütze die Anliegen der Stiftung, biete einen Versammlungs- und Veranstaltungsort für die Bürger, erhalte das historische Grundstück für alle Nordwalder und fördere damit langfristig das kulturelle und soziale Leben sowie den Tourismus.

  • Die Verwaltung soll unter Fink deutlich bürgernäher werden. Ein Bürgerbüro als Anlaufstelle für die Nordwalder sei genauso wichtig, wie Transparenz und Dialog bei der Entscheidungsfindung. Hierbei soll auch das Jugendparlament intensiv einbezogen werden.

  • Die Pläne zur Verkehrsberuhigung von Bahnhofstraße und Welle müssen nach Meinung Finks schon jetzt zügig weiterverfolgt werden, damit direkt nach der Fertigstellung der Umgehungsstraße die Umgestaltung des Ortskernes in Angriff genommen werden kann. Dies beinhalte auch eine Verlegung des ZOB. Wenn die Sicherheit der Schüler gewährleistet sei, möglichst an die Kardinal-von-Galen-Schule. Dann müssten natürlich Haltestellen in der Ortsmitte dazu kommen.

  • Fink wünscht sich ein Nordwalde, das eine qualitativ gute Kinderbetreuung und eine hohe Aufenthaltsqualität für Kinder und junge Erwachsene bietet. Aber auch die Senioren sollen stärker in die Gemeindepolitik einbezogen werden. Barrierefreie Wege, eine gute Nahversorgung und kurze Wege, um Bus und Bahn zu erreichen, seien dabei nur einige wichtige Themen. Durch einen Seniorenbeirat sollen die älteren Mitbürger ein Sprachrohr bekommen.

    VON LISA BRENTRUP (Westfälische Nachrichten am 12.05.09)

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