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Pressespiegel:

08. März 2009
Hinterzimmerpolitik muss aufhören

Fink: Wattendorff-Gelände braucht integriertes Konzept

Nordwalde. Für eine am Allgemeinwohl orientierte Lösung setzt sich Bürgermeisterkandidat Lothar Fink beim Thema „Wattendorff-Gelände“ ein. Vor allem die Gebäude unmittelbar an der Bahnhofstraße müssten im Fokus der Planung liegen, erklärte Fink in einer Pressemitteilung. „Das Wattendorff-Gelände ist ein zentraler Teil der Ortskernsanierung. Vor allem für den vorderen Teil ist deshalb eine Perspektive erforderlich, die den Torcharakter mit der ehemaligen Firma Fraling auf der gegenüberliegenden Straßenseite erhält und die Attraktivität der Fassade verbessert“, betonte Fink. Die jüngst vorgestellten Planungen des Planungsbüros EGN, die im Auftrag der Eigentümer entstanden, sind für Fink allenfalls eine Diskussionsgrundlage. Vorangig müsse jedoch geklärt werden, was mit den vorgelagerten Gebäuden an der Bahnhofstraße geschieht. Ohne eine Entscheidung hierüber und eine Einbeziehung der Eigentümergemeinschaft bei der Lösung dieser Frage, darf es aus Sicht von Lothar Fink, keine Entscheidung über die restliche Bebauung geben. „Bis zum Oktober liegt die Verhandlungsführung bei Bürgermeister Brockmeyer, den wir in dieser Frage vorbehaltlos unterstützen.“ Auch nach der Wahl habe das Thema für ihn eine hohe Priorität, betonte Fink.
Unterstützung erhält Fink von SPD, UWG und den Grünen. Auch für sie ist eine Zustimmung zu dem jetzigen Plan der EGN nicht denkbar. Friedrich Lohölter, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/ Die Grünen, betonte: „Zunächst muss für das gesamte Areal ein Finanzierungskonzept ausgearbeitet werden, damit die Gemeinde sieht, welche Möglichkeiten sich bieten.“
Verärgert zeigte sich das Wahlbündnis über die Position der CDU. „Anstatt nüchtern die Auswirkungen der Planungen auf das Ortsbild zu beachten, treten Frau Schemmann und die CDU wie Sprecher der Eigentümer auf und tun überdies so, als sei der Plan der EGN von ihnen“, kritisierte der UWG-Vorsitzende Dr. Rudolf Fischer. Für die SPD ist darüber hinaus auch die Vorgehensweise der CDU kritikwürdig, die Gespräche mit den Eigentümern ohne Einbeziehung von Bürgermeister und Rat geführt hat. „Der gewählte Bürgermeister und der Gemeinderat haben den Auftrag, im Namen der Gemeinde Verhandlungen zu führen – nicht Frau Schemmann und die CDU“, sagte die SPD-Vorsitzende Anneli Hegerfeld-Reckert. „Diese Hinterzimmerpolitik muss aufhören.“
Quelle: Westfälische Nachrichten


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