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Fink im Interview: "Wir brauchen langfristige Perspektiven"

Frage: Herr Fink, seit zehn Monaten sind Sie jetzt Bürgermeisterkandidat in Nordwalde. Sind Sie schon Nordwalder?

Fink: Natürlich lebe ich mit meiner Lebensgefährtin und den drei Kindern noch in Borghorst und pendele jeden Tag nach Mülheim zur Arbeit. Aber ich habe Nordwalde in den vergangenen Monaten sehr schätzen gelernt: Viele engagierte Bürgerinnen und Bürger, wie beim Völkerballturnier oder in den Vereinen. Und vor allem auf den zweiten Blick hat Nordwalde bemerkenswert schöne Ecken.

Frage: Ziehen Sie nach Nordwalde, wenn Sie gewinnen?

Fink: Ja. Ich denke, dass ein Bürgermeister auch im Ort leben muss. Allerdings muss unser Haus in Borghorst natürlich erst verkauft werden und wir müssen etwas Passendes finden. Das ist ja eine Entscheidung, die die ganze Familie betrifft.

Frage: Herr Fink, in der vergangenen Woche hat die CDU Sie persönlich scharf angegriffen. Nimmt Sie so etwas mit?

Fink: Ich sehe das gelassen. Dass ich Mitglied der SPD bin ist ja keine Neuigkeit. Das habe ich immer transparent gemacht. Allerdings finde ich den Wahlkampfstil der CDU nicht richtig. Wir sollten um Inhalte streiten und uns nicht auf einer persönlichen Ebene angreifen. Ich möchte mit allen Akteuren zusammenarbeiten, die sich für das Gemeinwohl einsetzen wollen. Dieses Angebot mache ich auch der CDU. Der Ort steht vor wichtigen Herausforderungen...

Frage: … die da wären?

Fink: Durch die Wirtschaftskrise werden die Steuereinnahmen in den kommenden Jahren geringer werden. Wir müssen die Sanierung des Ortskernes voranbringen genauso wie den Bau der Umgehungsstraße. Nicht zu vergessen die Entscheidungen in Sachen Sportplatz. Wir haben keine Zeit zu verschenken.

Frage: Ihre Gegenkandidatin wirft Ihnen vor, Ihre Ideen seien gar nicht finanzierbar.

Fink: Das ist nun wirklich Quatsch. Ich kämpfe für Investitionen, die für die Bürgerinnen und Bürger einen langfristigen Mehrwert und Perspektiven schaffen und den Haushalt auf Dauer entlasten. Natürlich können wir keine großen Sprünge machen. Aber wir dürfen die Hände nicht in den Schoß legen und uns auf einen Milchwagen oder Hundeklos konzentrieren.

Frage: Ihr Wahlprogramm „Klarer Kurs“ geht über die kommenden Jahre weit hinaus. Der Untertitel heißt Nordwalde 2020. Warum?

Fink: Wir sollten den Bürgerinnen und Bürgern nicht versprechen, dass sich alle Probleme innerhalb weniger Jahre lösen lassen. Wir brauchen langfristige Konzepte, die wir dann Stück für Stück angehen müssen. Wissen Sie, in der aktuellen Diskussion gibt es Leute, die sagen, Nordwalde verträgt keine großen Pläne. Ich sehe das anders. Nur wer die langfristigen Folgen politischer Entscheidungen vor Augen hat und auch transparent macht, kann auf kurzer Sicht die richtigen Entscheidungen treffen. Und man sollte die Nordwalder nicht unterschätzen. In den vergangenen 20 Jahren hat der Ort den Strukturwandel von der Textilindustrie zu einer Gemeinde mit vielen mittelständischen Dienstleistungs– und Gewerbebetrieben gemeistert. Oder schauen Sie sich den Umbau der Kirche an. In Nordwalde tut sich etwas! Ich möchte diesen Weg mit den Bürgerinnen und Bürgern entschlossen weitergehen.

Frage: Herr Fink, in der vergangenen Woche hat die CDU Sie persönlich scharf angegriffen. Nimmt Sie so etwas mit?
Fink: Ich sehe das gelassen. Dass ich Mitglied der SPD bin ist ja keine Neuigkeit. Das habe ich immer transparent gemacht. Allerdings finde ich den Wahlkampfstil der CDU nicht richtig. Wir sollten um Inhalte streiten und uns nicht auf einer persönlichen Ebene angreifen. Ich möchte mit allen Akteuren zusammenarbeiten, die sich für das Gemeinwohl einsetzen wollen. Dieses Angebot mache ich auch der CDU. Der Ort steht vor wichtigen Herausforderungen...

Frage: … die da wären?
Fink: Durch die Wirtschaftskrise werden die Steuereinnahmen in den kommenden Jahren geringer werden. Wir müssen die Sanierung des Ortskernes voranbringen genauso wie den Bau der Umgehungsstraße. Nicht zu vergessen die Entscheidungen in Sachen Sportplatz. Wir haben keine Zeit zu verschenken.

Frage: Ihre Gegenkandidatin wirft Ihnen vor, Ihre Ideen seien gar nicht finanzierbar.

Fink: Das ist nun wirklich Quatsch. Ich kämpfe für Investitionen, die für die Bürgerinnen und Bürger einen langfristigen Mehrwert und Perspektiven schaffen und den Haushalt auf Dauer entlasten. Natürlich können wir keine großen Sprünge machen. Aber wir dürfen die Hände nicht in den Schoß legen und uns auf einen Milchwagen oder Hundeklos konzentrieren.

Frage: Ihr Wahlprogramm „Klarer Kurs“ geht über die kommenden Jahre weit hinaus. Der Untertitel heißt Nordwalde 2020. Warum?
Fink: Wir sollten den Bürgerinnen und Bürgern nicht versprechen, dass sich alle Probleme innerhalb weniger Jahre lösen lassen. Wir brauchen langfristige Konzepte, die wir dann Stück für Stück angehen müssen. Wissen Sie, in der aktuellen Diskussion gibt es Leute, die sagen, Nordwalde verträgt keine großen Pläne. Ich sehe das anders. Nur wer die langfristigen Folgen politischer Entscheidungen vor Augen hat und auch transparent macht, kann auf kurzer Sicht die richtigen Entscheidungen treffen. Und man sollte die Nordwalder nicht unterschätzen. In den vergangenen 20 Jahren hat der Ort den Strukturwandel von der Textilindustrie zu einer Gemeinde mit vielen mittelständischen Dienstleistungs– und Gewerbebetrieben gemeistert. Oder schauen Sie sich den Umbau der Kirche an. In Nordwalde tut sich etwas! Ich möchte diesen Weg mit den Bürgerinnen und Bürgern entschlossen weitergehen.


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